stadt des windes

(sdk // Sonntag, 1. Mai 2005, 16:56)

bedrückung und nachträglich angst, wie eine spur, die im durchgegangenen zurückbleibt. wer geht da durch wen? die verschränkung von innenräumen und außenräumen verschränkt auch den architektonischen außenraum mit meinem innenraum, baut mich um, formt mich. pädagogische architektur, handlungsanweisungen oder -vorschläge? diese utopie der urbanen erziehung, selbstaufwertung: aber die kinder waren ja nicht freiwilig da, sie kamen in einen mehrfach reglementierten raum, auf willen der stadt von den eltern entfernt.

transparenz heißt: es läßt mir immer den blick und den weg hinaus, aber jeder kann auch hinein- und mich sehen. der zentrale trichter, runde plattformen, dort auf ein flugobjekt warten, daß einen abholen würde - es kommt aber nicht. und all die löcher in der glattheit des betons, als würde man nicht trotzdem an einer gedachten wand abrutschen: double-bind-architektur.

durchgangsstation, lager, verrammelt & verlassen die stehengebliebene uhr "geistige verständigung" "faszinierende vielfalt & ungeahnte schätze" "wenn ich genug c4-sprengstoff hätte, würde ich das ganze ding in die luft sprengen" jugend, verlust, einsamkeit fragmente von szenen, abbrechend sozialsplitter



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